Baskenland 2024 – Start via Lošinj

Es geht los! Unsere Reise mit der Eisenbahn ins Baskenland im Sommer 2024.

Aber wir wären nicht wir, wenn wir am direkten Weg anreisen würden. So starten wir mit einer Bahnfahrt nach Budapest und dort mit dem Nachtzug „Retro Istra“ nach Rijeka.

In dieser Zeit sind viele liebe Freunde hier, die wir teilweise schon lange nicht gesehen haben, wie Lidia und Roman und ihre drei Kinder aus Lviv, oder Steffi, Lukas und Samuel und natürlich Agnes und Yorick 😍!

Hier ist es einfach immer wunderschön und beim Wegfahren denkt man sich immer: Schade! …auch wenn eine tolle Reise vor uns steht. Es ist einfach ein paradiesischen Ort!

Heute ging es dann los mit dem Schnellboot „Nautilus“ von Mali Lošinj nach Pesaro auf der anderen Adriaküste in Italien. Nur 2 Stunden 30 Minuten dauert die Überfahrt. Ein interessantes Erlebnis: Ein volles Boot nur mit sehr jungen Italiener*innen und im Innenraum läuft in teilweise höllischer Lautstärke der Film „Rush“ über Niki Lauda 😅! Zuerst auf Englisch, dann wird Italienisch reklamiert 😉!

Morgen geht dann die lange Reise weiter über  Baden-Württemberg und Paris und Hendaye nach San Sebastian, wo wir am Montagabend ankommen werden!

Danke fürs Mitlesen und „wir lesen uns“ dann beim nächsten Eintrag! 😊

Cinque Terre 2024 – Genua

Genua mit circa 575.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Italiens und die Hauptstadt der Region Ligurien. Das im Nordwesten des Landes am Ligurischen Meer gelegene ehemalige Zentrum der im Mittelalter bedeutenden Republik Genua ist heute Verwaltungssitz einer gleichnamigen Metropolitanstadt.

Die Prachtstraßen Le Strade Nuove mit den Renaissance- und Barockbauten der Palazzi dei Rolli im Zentrum der Altstadt wurden im Jahre 2006 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

Die erste Fotos zeigen unsere tägliche Abend- und Morgenroutine: Einschlafen bei beeindruckendem Ausblick aus dem Hotelzimmer und aufwachen bei beeindruckendem Ausblick aus dem Hotelzimmer, sowie sehr guter Kaffee im Cafè im Haus.

Es folgen nun unterschiedliche Impressionen der Stadt, die uns sehr gefallen hat. Es ist alles dicht beisammen und eng, lebendig und bunt, sowie geschichtsträchtig und kunstvoll.

Besonders hervorheben wollen wir den Monumentalfriedhof Staglieno. Dieser erstreckt sich auf einem mehr als 1 km² großen Areal eines südostseitig geneigten Berghangs des genuesischen Stadtteils Staglieno und ist berühmt für seine vielen Urnengräber mit opulenten Statuen. Ein sehr eigenes Gefühl in diesem Ort zu sein.

Vielen Dank, Günther für den Tipp!

Aber wir haben es uns auch kulinarisch sehr gut gehen lassen und die Vielfalt der Stadt in diesem Bereich genossen!

Aber auch die geistige Kulinarik ist nicht zu kurz gekommen, mit einigen Museumsbesuchen. Besonders das Migrationsmuseum und das Meeresmuseum möchten wir hervorheben, welche den Charakter der Stadt als wichtiger Knotenpunkt im Damals und Heute gezeigt haben.

… und allem Zauber wohnt letztendlich auch ein Ende inne (muss man abgewandelt leider feststellen). Die Reise mit dem Nachtzug beginnt wieder und es geht ab nach Hause! Danke an alle fürs Mitlesen!

Cinque Terre 2024 – Das Umland von Genua

Wir sind aktuell in Genua und wir unternehmen unterschiedliche Dinge. Heute möchte ich euch auf die Wanderung ins Umland von Genua mitnehmen.

Startpunkt war der Bahnhof von Genua Manin. Es ist ein Kopfbahnhof der „Ferrovia Genova–Casella“ (FGC), eine elektrisch betriebene meterspurige Privatbahn, welche Genua mit der im Apennin gelegenen Gemeinde Casella verbindet. Sie wurde im Jahre 1929 eröffnet und spielt auch heute noch eine wichtige Rolle als regionales Verkehrsmittel für das Hinterland von Genua.

Aktuell fährt die Bahn nur nach Campi und der Rest der Strecke wird im Schienenersatzverkehr geführt. Das ist uns aber egal, denn Campi ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung zurück in die Stadt. Bereits bei der Fahrt konnten wir die atemberaubende Aussicht zurück auf die Stadt und das Meer genießen!

Von nun an startete unsere Wanderung, vorbei an einigen verlassenen Burgen, dem Höhenweg entlang bis zur Endstation einer der städtischen Standseilbahnen, Righi.

Es war ein wundervoller Tag, den wir mit einigen Köstlichkeiten der Stadt ausklingen haben lassen. Die nächsten Tage ist Regen angesagt und Genua bietet viele schöne Museen und Lokale, wo wir unsere Zeit genießen können!

Gute Nacht mit der wunderbaren nächtlichen Aussicht unseres Hotelzimmers 😍!

Cinque Terre 2024 – Höhenwanderweg

Der letzte volle Tag an der Cinque Terre ist angebrochen und wir nutzen das bewölkt-milde Wetter für eine ausgedehnte Wanderung. Dazu fahren wir nach Riomaggiore und wandern nordwärts über Manorola und Volastra nach Corniglia.

Wir sind nicht die einzigen, die aus dem Zug aussteigen und die beeindruckende Landschaft genießen. Extrem beeindruckend wie diese Orte in die steile Küste gebaut wurden.

Nach Manarola führen steile Stiegen den Berg hinauf und wieder hinunter, der leicht feucht-schwammige Untergrund macht eine kleine Rutschpartie daraus, aber Manarola ist diese Strapazen wert, ein wunderschöner Flecken Erde.

Weiter geht es hinauf in das verschlafene Örtchen Volastra, wo wir eine kleine Jause einnehmen und dann den Höhenweg nach Corniglia, entlang der Weinreben in steiler Terassenlage, entlangwandern mit unfassbarem Panorama!

Corniglia ist jener Ort, der nicht direkt am Meer, sondern leicht erhöht auf einem Felsen situiert ist. Es ist dort auch etwas ruhiger und weniger Touristen vor Ort. Auf der örtlichen Terrasse mit 180° Blick könnte man den ganzen Tag verweilen!

Danach geht es mit dem Zug zurück nach La Spezia. Am Bahnhof von Corniglia bietet sich noch die Möglichkeit einiger Fotos, zum Beispiel vom vorbeirauschenden Nightjet nach Wien!

Zurück in La Spezia wollen wir ä abends noch die Köstlichkeiten des Meeres ausprobieren! Es war ein fantastischer Tag!

Cinque Terre 2024 – Pisa & Lucca

La Spezia ist nicht nur ein gut gelegener Ausgngsort für Wanderungen und Ausflüge im Nationalpark Cinque Terre, sondern auch in die unweit gelegene Toskana.

So führte uns der heutige Tag mit dem InterCity nach Pisa Centrale. Die Stadt mit dem berühmten Turm. Doch bevor es dort hin geht, nehmen wir ein gemütliches Frühstück im Centro ein.

Nach einer schnellen Überquerung des Arnos, der mehr einer dicken Suppe als einem klaren Fluss ähnelte, und dem Durchschreiten einer verwinkelter Gässchen, eröffnet sich das weite Feld mit dem wunderschönen Duomo mit seinen beiden Türmen (dicker Taufturm und schiefer Glockenturm), sowie dem berühmten Friedhof. Ein unfassbar beeindruckendes Bauwerk dessen Ursprung um 1040 n. Chr. hat!

Nebenschauplatz Tourismus: Es war vergleichsweise wirklich wenig los an diesem Montag im Februar, aber die akrobatischen Verenkungen der Touris fürs beste Bild waren auch heute unübersehbar (wir mussten natürlich auch mitmachen) und beim Kaufvorgang für einen der begehrten Aufnäher möchte ich euch auch mitnehmen!

Aber nun genug von Pisa, wir wollen weiter in die nächste toskanische Stadt mit viel Geschichte: Lucca.

Die großen Plätze, die romanischen Kirchen und die mittelalterlichen Türme zeugen von der einstigen Bedeutung dieser Stadt. Ihre von vier Toren durchbrochenen Befestigungsanlagen wurden 1504 begonnen und 1645 fertiggestellt. Die heute noch gut erhaltenen Anlagen, die zu den bemerkenswertesten in Italien zählen, tragen eine von Bäumen gesäumte Promenade um den Stadtkern.

Es war ein sehr gemütlicher Tag, den wir mit gutem Essen garniert haben.

Erwähnenswer ist auch die Geburtswohnung von Giacomo Puccini in Lucca, ein liebevoll und durchaus witzig gestaltetes kleines Museum des Komponisten (auch hier waren wir die Einzigen an diesem Tag!)

Mit der letzten Verbindung geht es dann 1,5h zurück nach La Spezia, es war ein wunderbarer Ausflug in die benachbarte Toskana!

Bretagne 2023 – Saint-Malo, Dinan & Dinard

Wir sind an der letzten Haltestelle unseres Urlaubs angekommen. Es hieß, St. Malo müsse man gesehen haben… also werden wir diesen Rat befolgen 😉!

Nach dden letzten beiden regnerischen Wochen in Finistère und dem eher ruhigen St. Nazaire tauchen wir in die Touristenhochburg ein und wir wissen anfangs garnicht wie uns geschieht. Nach dem Check in machen wir den hinter Stadtmauern verborgenen Stadtkern unsicher und die Menschenmassen überfordern uns etwas.

Doch nach einem schnellen abendsoaziergang auf der Stadtmauer wissen wir warum es die vielen Menschen hier her zieht. Ein toller Ort.

Am nächsten Tag geht es für uns mit einem Tagesausflug nach Dinan, einem mittelalterlichen Städtchen an der Mündung des Flusses Rance. Wir fahren mit dem Bus, da die Bahnstrecke gerade saniert wird und kein Zug fährt. Auch hier begegnen uns viele Touristen, aber auch hier ist es sehr schön und zum ersten Mal so richtig heiß! Den beeindruckenden Bahnhof mit seinem kleinen Eisenbahnmuseum besuchen wir dennoch sehr gerne.

Abends wird in St. Malo noch einmal der Sonnenuntergang genossen, gemeinsam mit einem herlichen Picknick-Abendessen am Strand!

Nächster Tag, neuerlich Wetter Schwung und dieses Mal bewölkt und Nieselregen, wir entscheiden uns nach einem Kaffee und Besuch der Kirche von St. Malo mit einer kleinen Bootsfahrt die Nachbarstadt Dinard anzusehen. Dieser Ort ist für seine tollen sanstrände berühmt, hier kommen die Reichen und Schönen (aus Paris) her, hier war auch Alfred Hitchcock und hier wurde auch Frankreichs erste Golfplatz gebaut.

Abschluss nach der rückfahrt nach st. Malo mit herrlichen Crêpes und Galettes und einem letzten Rundgang auf der Stadtmauer.

So jetzt aber ins Bett, die morgige Rückfahrt beginnt früh. Sehr früh!

Bretagne 2023 – Saint-Nazaire & Guérande

Nachdem sich abgezeichnet hat, dass die Unterkunftsituation im Norden der Bretagne eher schlecht für uns Spontanbucher*innen aussieht, werfen wir unser Augen auf den Süden. Saint-Nazaire, direkt am Atlantik, bei der Mündung der Loire ist ein beliebter und bekannter Urlaubsort mit vielen Hotel8s und dort werden wir fündig. Drei Stunden Zugfahrt und wir sind vom wilden bretonischen Norden im Süden gelandet. Palemen, Sandstrand und Sonne…

Das Stadtbild beherrscht die tolle 50er Jahre Architektur mit seinen breiten Boulevards, sowie der wichtige Hafen. Ganz besonders sticht der von den NAZIs erbaute U-Boot Hafen mit seiner unzerstörbar 9m dicken Betondecke ins Auge, der heute ein interessantes Transatlantikschiffahrtsmuseum beherbergt.

Am Strand von Saint-Nazaire gibt es ein Bierlokal, das es uns besonders angetan hat, direkter Blick aufs Meer, buntes Treiben sowie Kaffee und Bier lassen uns abends und morgens kommen.

An einen Tag muss ein Ausflug zu den berühmten Salzbauern von Guérande sein, wo wir auch eine kurze Führung und Einführung in diese über 100 Jahre alte Kulturtechnik

Die Heimfahrt erfolgt dann in einem schönen klassischen TGV-Atlantique aus 1991.

Nachdem wir schon sehr früh gestartet sind geht sich für uns noch eine schöne Küstenrundfahrt aus, vorbei an den Villen der reichen Pariser*innen ebenso wie an den Schiffswerften und Öltankern.

Am nächsten Tag wird noch einmal der Strand un ein gutes französisches Frühstück genossen und dann geht es wieder in den Norden. Nur wohin? Das erfahrt ihr im nächsten Beitrag!

Bretagne 2023 – Lannion

Nächster Tag, nächster Ausflug. Diesesnal nach Lannion und dann am die nahegelegene Rote Küste. Aber der Reihe nach. Zuerst geht es mit dem Zug los und wir haben ein bisschen Zeit uns Lannion anzusehen.

Lannion ist ein spannender Ort. Klassisch bretonisch und ländlich, nahe der Küste. Noch bis Anfang der 1960er Jahre wurde auf der Place du Marc’hallac’h der traditionelle Viehmarkt abgehalten. Doch in der Nachkriegszeit wurde Lannion Ausgangspunkt eines transatlantischen Seekabels, was einen Wendepunkt darstellte und die Telekommunikationsindustrie ansiedeln ließ und einen Bevölkerungszuwachs brachte. Heute gilt Lannion als „Silicon Valley Frankreichs“, was man auch an der hübschen und teureren Straßen bemerken kann.

Unser Ziel ist aber eigentlich etwas anderes: Die Küste, nämlich die Côte de Granit Rose (rosa Granitküste). Sie ist ein Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne zwischen Paimpol und Trébeurden und wegen seiner bizarren Felsformationen aus rötlichem Granit berühmt.

Wir fahren mir dem stadtauswärts von Lannion nach Trébeurden, wo wir bei Ebbe ankommen, was bei einem Tidenhub von 8m eine bizzare Mondlandschaft erzeugen ließ.

Wir sstärken uns direkt am Strand, das Wetter ist sehr windig an diesem Tag.

Danach ggeht unser Spaziergang los bis zur Île-Grande. Die Ebbe lässt uns den Weg abkürzen, doch der Schlamm und die vielen Meerespflanzen lassen uns langsamer voran kommen.

An der île-Grande angekommen haben wir noch Zeit für eine Flasche Cidre bevor unser Bus kommt. Mit dem letzten Zug geht es danach wieder zurück. Ein Aufregender Tag voller intensiver Eindrücken.

Bretagne 2023 – Paimpol

Guingamp und Paimpol bilden einen Gemeindeverband. Paimpol ist dabei das bekannte Hafenstädtchen mit vielen Booten in der Marina. Das ist aber nicht der Grund warum wir dort hin Reisen, es ist vielmehr das nur alle zwei Jahre stattfindende Festival du Chant de Marin, ein dreitägiges Seefahrtsliederfestival.

Zuerst geht es aber mit dem ersten Zug los, eine wunderbare nicht-elektrifizierte Stichstrecke dem Fluss entlang und durch den bretonischen Wald.

Gestärkt mit Croissants und Kaffee geht es los.

Der Hafenbereich ist abgesperrt und nur mit den Tickets zugänglich, dort gibt es dann vier größere und kleinere Bühnen, aber zusätzlich sind alle Schiffe und jeder Ort auch eine Möglichkeit spontan das Beste zu geben.

Zwischen der Musik gibt es viel Kulinarik und Verkaufsstellen aller Art, von Schmuck bis Kleidung, von regionalem Gemüse bis kunstvolle Gartenmöbel.

Wir bleiben den ganzen Tag und fahren mit dem letzten Zug wieder nach Hause. Ein kurzer Streifzug durch das malerische Städtchen geht sich auch noch aus. Es war ein wunderbarer und ereignisreicher Tag!

Bis in zwei Jahren? 😉