Cinque Terre 2024 – Genua

Genua mit circa 575.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Italiens und die Hauptstadt der Region Ligurien. Das im Nordwesten des Landes am Ligurischen Meer gelegene ehemalige Zentrum der im Mittelalter bedeutenden Republik Genua ist heute Verwaltungssitz einer gleichnamigen Metropolitanstadt.

Die Prachtstraßen Le Strade Nuove mit den Renaissance- und Barockbauten der Palazzi dei Rolli im Zentrum der Altstadt wurden im Jahre 2006 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

Die erste Fotos zeigen unsere tägliche Abend- und Morgenroutine: Einschlafen bei beeindruckendem Ausblick aus dem Hotelzimmer und aufwachen bei beeindruckendem Ausblick aus dem Hotelzimmer, sowie sehr guter Kaffee im Cafè im Haus.

Es folgen nun unterschiedliche Impressionen der Stadt, die uns sehr gefallen hat. Es ist alles dicht beisammen und eng, lebendig und bunt, sowie geschichtsträchtig und kunstvoll.

Besonders hervorheben wollen wir den Monumentalfriedhof Staglieno. Dieser erstreckt sich auf einem mehr als 1 km² großen Areal eines südostseitig geneigten Berghangs des genuesischen Stadtteils Staglieno und ist berühmt für seine vielen Urnengräber mit opulenten Statuen. Ein sehr eigenes Gefühl in diesem Ort zu sein.

Vielen Dank, Günther für den Tipp!

Aber wir haben es uns auch kulinarisch sehr gut gehen lassen und die Vielfalt der Stadt in diesem Bereich genossen!

Aber auch die geistige Kulinarik ist nicht zu kurz gekommen, mit einigen Museumsbesuchen. Besonders das Migrationsmuseum und das Meeresmuseum möchten wir hervorheben, welche den Charakter der Stadt als wichtiger Knotenpunkt im Damals und Heute gezeigt haben.

… und allem Zauber wohnt letztendlich auch ein Ende inne (muss man abgewandelt leider feststellen). Die Reise mit dem Nachtzug beginnt wieder und es geht ab nach Hause! Danke an alle fürs Mitlesen!

Cinque Terre 2024 – Das Umland von Genua

Wir sind aktuell in Genua und wir unternehmen unterschiedliche Dinge. Heute möchte ich euch auf die Wanderung ins Umland von Genua mitnehmen.

Startpunkt war der Bahnhof von Genua Manin. Es ist ein Kopfbahnhof der „Ferrovia Genova–Casella“ (FGC), eine elektrisch betriebene meterspurige Privatbahn, welche Genua mit der im Apennin gelegenen Gemeinde Casella verbindet. Sie wurde im Jahre 1929 eröffnet und spielt auch heute noch eine wichtige Rolle als regionales Verkehrsmittel für das Hinterland von Genua.

Aktuell fährt die Bahn nur nach Campi und der Rest der Strecke wird im Schienenersatzverkehr geführt. Das ist uns aber egal, denn Campi ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung zurück in die Stadt. Bereits bei der Fahrt konnten wir die atemberaubende Aussicht zurück auf die Stadt und das Meer genießen!

Von nun an startete unsere Wanderung, vorbei an einigen verlassenen Burgen, dem Höhenweg entlang bis zur Endstation einer der städtischen Standseilbahnen, Righi.

Es war ein wundervoller Tag, den wir mit einigen Köstlichkeiten der Stadt ausklingen haben lassen. Die nächsten Tage ist Regen angesagt und Genua bietet viele schöne Museen und Lokale, wo wir unsere Zeit genießen können!

Gute Nacht mit der wunderbaren nächtlichen Aussicht unseres Hotelzimmers 😍!

Cinque Terre 2024 – Höhenwanderweg

Der letzte volle Tag an der Cinque Terre ist angebrochen und wir nutzen das bewölkt-milde Wetter für eine ausgedehnte Wanderung. Dazu fahren wir nach Riomaggiore und wandern nordwärts über Manorola und Volastra nach Corniglia.

Wir sind nicht die einzigen, die aus dem Zug aussteigen und die beeindruckende Landschaft genießen. Extrem beeindruckend wie diese Orte in die steile Küste gebaut wurden.

Nach Manarola führen steile Stiegen den Berg hinauf und wieder hinunter, der leicht feucht-schwammige Untergrund macht eine kleine Rutschpartie daraus, aber Manarola ist diese Strapazen wert, ein wunderschöner Flecken Erde.

Weiter geht es hinauf in das verschlafene Örtchen Volastra, wo wir eine kleine Jause einnehmen und dann den Höhenweg nach Corniglia, entlang der Weinreben in steiler Terassenlage, entlangwandern mit unfassbarem Panorama!

Corniglia ist jener Ort, der nicht direkt am Meer, sondern leicht erhöht auf einem Felsen situiert ist. Es ist dort auch etwas ruhiger und weniger Touristen vor Ort. Auf der örtlichen Terrasse mit 180° Blick könnte man den ganzen Tag verweilen!

Danach geht es mit dem Zug zurück nach La Spezia. Am Bahnhof von Corniglia bietet sich noch die Möglichkeit einiger Fotos, zum Beispiel vom vorbeirauschenden Nightjet nach Wien!

Zurück in La Spezia wollen wir ä abends noch die Köstlichkeiten des Meeres ausprobieren! Es war ein fantastischer Tag!

Cinque Terre 2024 – Pisa & Lucca

La Spezia ist nicht nur ein gut gelegener Ausgngsort für Wanderungen und Ausflüge im Nationalpark Cinque Terre, sondern auch in die unweit gelegene Toskana.

So führte uns der heutige Tag mit dem InterCity nach Pisa Centrale. Die Stadt mit dem berühmten Turm. Doch bevor es dort hin geht, nehmen wir ein gemütliches Frühstück im Centro ein.

Nach einer schnellen Überquerung des Arnos, der mehr einer dicken Suppe als einem klaren Fluss ähnelte, und dem Durchschreiten einer verwinkelter Gässchen, eröffnet sich das weite Feld mit dem wunderschönen Duomo mit seinen beiden Türmen (dicker Taufturm und schiefer Glockenturm), sowie dem berühmten Friedhof. Ein unfassbar beeindruckendes Bauwerk dessen Ursprung um 1040 n. Chr. hat!

Nebenschauplatz Tourismus: Es war vergleichsweise wirklich wenig los an diesem Montag im Februar, aber die akrobatischen Verenkungen der Touris fürs beste Bild waren auch heute unübersehbar (wir mussten natürlich auch mitmachen) und beim Kaufvorgang für einen der begehrten Aufnäher möchte ich euch auch mitnehmen!

Aber nun genug von Pisa, wir wollen weiter in die nächste toskanische Stadt mit viel Geschichte: Lucca.

Die großen Plätze, die romanischen Kirchen und die mittelalterlichen Türme zeugen von der einstigen Bedeutung dieser Stadt. Ihre von vier Toren durchbrochenen Befestigungsanlagen wurden 1504 begonnen und 1645 fertiggestellt. Die heute noch gut erhaltenen Anlagen, die zu den bemerkenswertesten in Italien zählen, tragen eine von Bäumen gesäumte Promenade um den Stadtkern.

Es war ein sehr gemütlicher Tag, den wir mit gutem Essen garniert haben.

Erwähnenswer ist auch die Geburtswohnung von Giacomo Puccini in Lucca, ein liebevoll und durchaus witzig gestaltetes kleines Museum des Komponisten (auch hier waren wir die Einzigen an diesem Tag!)

Mit der letzten Verbindung geht es dann 1,5h zurück nach La Spezia, es war ein wunderbarer Ausflug in die benachbarte Toskana!