Schweiz-Italien2020 // Venezia

Der Höhepunkt und Abschluss unserer Reise is Venedig. Ein Ort der niemals langweilig wird und in dem gerade rund 50 Prozent weniger Tourist*innen sind.

Von Varenna geht es über Mailand und Verona mit Regionalzügen nach Venedig, wo wir ganze vier Tage zum Entdecken und Genießen haben!

Der Markusplatz ist vergleichsweise leer, dafür gibt es kaum ein Gerüst an den berühmten Bauwerken wie Dogenpalast, Markuskirche oder Seufzerbrücke!

Die vielen Brücken und Gässchen, die Palazzi und Cafés machen diese Stadt so einzigartig. Es sieht so aus wie vor 300 Jahren…

Die wenige Tourist*innen haben uns dazu verleitet die einmalige Chance zu nützen und den Dogenpalast zu besuchen… Sehr prunkvoll das Ganze (das letzte Bild ist von der Seufzerbrücke!)!

Ein Ausflug nach Murano stand auch am Plan, viel Glaskunst und schöne ruhige Plätzchen und die vielleicht schönste Kirche Venedigs!

Eine Führung durch das Teatro la fenice Ist auch sehr empfehlenswert. Die bewegte Geschichte dieser Oper und der wunderschöne Saal sind allemal einen Besuch wert 😍!

Das Essen war natürlich auch ganz toll, klassisch Italienisch / Venezianisch. Sehr empfehlenswert sind insbesondere die Cicchetti, kleine Brötchen v.a mit viel Fisch (Tapas nennt man sie in Nordspanien 😉).

Und eine super Überraschung gab es auch noch. Spontanes Treffen mit anderen lieben Venedig-Urlauber*innen!

Aber das war es leider wieder, der Zug nach Wien wartet schon, danke fürs dabei sein und mitlesen, es war einen tolle Zeit 😍👍!

Schweiz-Italien2020 // Lago di Como

Der Lago die Como ist ein ganz besonderer Alpensee, der zur Gänze in der Lombardei, Italien liegt. Er ist der drittgrößte See Italiens und der fünfttiefste Europas (425m). Das spezielle mediterrane Klima um den See erlaubt das Gedeihen eine subtropischen Flora.

Wir sind im malerischen Städtchen Varenna zu Hause, v.a. auch deshalb, weil die Bahn hier direkt hält. Die engen und verwinkelten Gässchen, die sich teils steil an den Berg schmiegen schaffen eine unvergleichliche Atmosphäre.

Wir verbringen unsere Zeit u.a. mit einer Wanderung ins nördlichste Bellano, dass für sein großes Strandbad berühmt ist.

An einem Anderen Tag klappern wir den berühmten Ort Bellagio und Menaggio mit einem Schifftagesticket ab und erkennen, das wir uns den besten Ort zum Verweilen ausgesucht haben 😉. Die Orte zeigen alle, dass hier Reich und Schön verkehrt und, dass es sich hier sehr gut aushalten lässt 😍!

Der botanische Garten der Villa Cipressi in Varenna war auch sehr malerisch und imposant gelegen, die herrschaftliche Menschen wussten schon wo sie sich hinplatzieren. Sehr angenehm war auch, dass es immer wieder ein bisschen geregnet hat zwischendurch!

Vorenthalten wollen wir auch nicht, dass wir sehr gut gespeist haben dieser Tage: Viel Fisch, viel Pasta, viel Gemüse.

Danach ging es weiter mit dem Zug nach Venedig, aber dazu später mehr!

Schweiz-Italien2020 // Bernina

Von Basel nach Italien, das geht sehr schnell durch den Gotthard-Tunnel oder sehr spektakulär mit der Berninabahn, einem Weltkulturerbe, das den Kurort St. Moritz im Schweizer Kanton Graubünden über den Berninapass mit der italienischen Stadt Tirano verbindet. Sie gilt als höchste Adhäsionsbahn der Alpen und – mit bis zu sieben Prozent Neigung – als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.

Doch zuerst mit dem IC von Basel nach Chur und natürlich mit verspäteten Frühstück im Speisewagen!

In Chur wartet schon der Zug der Rhätischen Bahn auf der Albulabahn (auch UNESCO Weltkulturerbe) von Chur nach St. Moritz auf uns und ein gediegener „Gourmino“-Speisewagen ist auch dabei. Ein einmaliges Erlebnis, das wir natürlich ausnutzen und den angrenzenden Foto-Wagen mit zu öffnenden Fenstern ausnützen. Landschaftlich war es ein absolutes Highlight, besonders das >60m Höhe Landwasserviadukt ❤️👍!

Dort angekommen wartet bereits ein besonderes Highlight auf uns, ein Erlebniszug über den Berninapass nach Alp Grüm mit einer originalen Berninabahn aus 1910. Spektakulär, wie sich diese alte Dame über mühelos über den 2.200m hohen Bergpass bewegt 😍!

Oben am Pass befindet sich dann die Europäische Wasserscheide. Ein Teil des Sees entwässert über den Inn ins Schwarze Meer, der andere über den Po in die Adria!

In Alp Grüm angekommen genießen wir das einzigartige Bergpanorama und waren auf unseren Anschlusszug nach Tirano in Italien.

Die Zugfahrt war noch nicht zu Ende, denn in Tirano wartete bereits der Regionalzug nach Mailand, den wir bis nach Varenna am Comersee nehmen! Leisten konnten wir uns diese Fahrt durch die Schweiz Dank eines super Angebots der Nachbargemeinde unseres Freundes, die auch für Uusländer Tages-Generalabos [Fahrt in allen Öffis der Schweiz möglich] für 50 CHF verkaufen 😍👍).

Auch diese Strecke war voller wunderschöner Passagen mit Blick über den tiefsten See Europas außerhalb Norwegens. Ein langer aber unglaublicher Reisetag ging damit zu Ende, den wir bei einem Sonnenuntergang in diesem malerischen Städtchen ausklingen ließen!

Schweiz-Italien2020 // Jura

Das Jura ist ein Gebirgs- bzw. Höhenzug nordwestlich des Alpenkammes bzw. des schweizerischen Mittellandes sowohl in der Schweiz, als auch in Frankreich.

Wir sind zu Gast bei einem Freund und unternehmen tolle Wanderungen entlang der Schweizerisch-Französischen Grenze.

Eine wundervolle Gegend mit viel Wald und schönen Aussichtspunkten mit weitem Blick bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau, bzw. in die französischen Vogesen und den deutschen Schwarzwald 😍!

Gegen Ende des Ausflugs haben wir uns dann noch ein klassisches Schweizer Essen und Bier im Bahnhofsrestaurant (Käse-Wurst-Salat mit Pommes) gegönnt und dem bekannten Schweizer Wallfahrtsort Kloster Mariastein einen Besuch abgestattet 👍!

Am Ende des Tages gab’s dann noch einen Schwumm im benachbarten Freibad (wunderschön hergerichtet) und am nächsten Tag ging’s dann spektakulär weiter nach Italien… Dazu aber ein nächstes Mal mehr! 😉

Schweiz-Italien2020 // Basel

Für uns ging es dann weiter von Zürich nach Basel, der drittgrößten Stadt der Schweiz (175.000 EW).

Wir starten wieder in den Tag mit einem Besuch des Speisewagens und fahren eine Stunde von Zürich nach Basel. Durch einen defekten Zug gab es 4min Verspätung, das war jedenfalls eine ausführliche Erwähnung des Schaffners wert! 😉

In Basel haben wir ein bisschen Zeit und erkunden die Stadt bei schwülen Wetter. Eine schöne Stadt die direkt am Rhein liegt…

… in dem die Menschen sehr gerne neben riesigen Öltanker schwimmen und auf dem sehr nette kleine Fähren als öffentliches Verkehrsmittel fahren (kein Motorantrieb, nur die Strömung!).

Weiter geht es bald danach in den Vorort Ettingen, im Jura gelegen, 4km von der französischen Grenze entfernt!

Schweiz-Italien2020 // Anreise und Wandern

Der David-Marlene-Urlaub 2020 hat gestartet und als erstes geht es für uns von Wien nach Zürich und da wir beide sehr gerne mit dem Zug fahren, haben wir einen besonderen genommen, den Eurocity 164 „Transalpin“ von Graz nach Zürich, in den wir ab Leoben zugestiegen sind!

Am besten gönnt man sich dafür ein 1. Klasse Ticket, damit man im Panoramawagen der Schweizer Bahn die Alpen genießen kann 😍👍!

Zwischen durch besuchen wir dann gerne den Speisewagen. In der Früh ein Frühstück, am Nachmittag ein scharfes Karfiolcurry 😍! Der Urlaub hat schon längst begonnen!

Nach der Querung des Rheins beginnt dann der aller spektakulärste Teil der Strecke: Vorbeifahrt direkt am Walensee und dahinter die Churfirsten Bergkette 😲!

Ankunft in Zürich und eigentich wäre das schon genug für einen Blogpost, aber jetzt geht es weiter mit dem Ausflug am nächsten Tag zum Chürmettler (1.704 m)! Start gemütlich um 11.00 Uhr mit dem neuen Auto unserer wunderbaren Gastgeber*innen bis zur Alm Unterbogmen.

Wir starten gemütlich bergauf und mit der Zeit eröffnet uns immer mehr ein fantastischer Blick über die Linthebene, das Zürcher Oberland mit dem Zürchersee!

Am Gipfel war es natürlich ein tolles Gefühl und die Aussicht auch auf die schroffen Berge im Hinterland (Grappenhorn, Speer und Federspitz) waren umwerfend!

Der Abstieg zur bewirtschafteten Oberbogmen Hütte war denn durchaus aufregend mit Kletterpartien, sodass der Saure Most und die Wurst wohlverdient war!

Abschluss war dann ein Schwumm im Zürcher See bei Rapperswil… Eis inklusive logischerweise!

Sehr schön war’s! Müde und dankbar sind wir jetzt 😉❤️! Gute Nacht!

Lošinj 2020 – Strand, Fisch & Meer

Wir sind angekommen, nicht nur geographisch, sondern auch seelisch. Das Leben hat sich merklich verlangsamt und das ist gut so, nur ein täglicher Blogpost geht sich dann nicht mehr aus, weil so viel tut sich dann auch nicht.

Die letzten Tage waren geprägt von Meeresbesuchen und kleineren Erledigungen. Essen, Schwimmen, Schlafen… Das war das Motto der letzten Tage. Doch es gab auch Besonderheiten, wie das Open-Air Konzert der örtlichen Bigband vor der Kirche in Veli Lošinj!

Heute war bereits der Letzte Tag von Lili und Gabriel, die wir in der Früh nach Mali Lošinj zum Katamaran gebracht haben. Bei der frühmorgendlichen Gelegenheit haben wir uns im örtlichen Fischmarkt umgesehen, die gekauften Köstlichkeite haben wir dann am Abend zubereitet und verspeist.

Köstlich war es v.a. auch weil das selbstgemachte Blitva (Mangold mit Erdäpfeln) besser als in jedem Restaurant ist… Davor gab’s wieder viel Essen, Schlafen und Schwimmen! 😉

Lošinj 2020 – Ankunft 😍

Im März hat sich die Welt grundlegend verändert und über die Tage, Wochen und Monate würde die gesamte Corona-Situation zunehmend anstrengender, der lang erwartete Urlaub konnte endlich losgehen und dank der Grenzöffnungen vor einem Monat auch auf die Geliebte Insel!

Dieses Mal haben wir eine neue Anreiseart ausgemacht, denn in diesem Jahr führt das private Eisenbahnunternehmen Regiojet einen Nachtzug von Prag über Bratislava und Ljubljana nach Rijeka.

Zwei Stunden Bratislava Aufenthalt nutzen wir für Abendessen und slowakischen Bier, als Vorbereitung auf die Nachtzugfahrt 😉

Der Nachtzug ist bis auf den letzten Platz ausgebucht, was vielleicht auch an den extrem günstigen Preisen liegt. Unser Liegeplatz im 4er Liegewagen hat 30€ ausgemacht. Rijeka am Bahnhof in Bratislava angeschrieben zu sehen war dann schon ein besonderer Moment und dann ging’s los… Betten bezogen und ab nach Kroatien!

Grenzkontrollen gab es keine, was die Nacht sehr angenehm machte, erst dann an der Schengen-Außengrenze zu Kroatien, aber da war es dann ohnehin schon am Morgen. Das inkludierte Frühstück aus Kaffee oder Tee und Croissant hätte viel schlechter sein können und so Rollen wir in freudiger Erwartung zur berühmten Strecke zwischen Opatija und Rijeka! Ein Traum!

In Opatija steigen etwa 2/3 der Fahrgäste aus um in die von Regiojet organisierten Busse nach Pula, Zadar, Split oder Šibenik weiter zu fahren. Das haben die schon super gemacht! Wir freuen uns über die Ankunft in Rijeka🇭🇷 ❤️!

Bis unser Bus nach Veli Lošinj abfährt haben wir noch einiges an Zeit und so schlendern wir von Markt zu Kaffee, Zu Bar, zu Geschäft zu Promenade… Kulturhauptstadt wäre Rijeka eigentlich auch, nur wir glauben, dass die auf das gepfiffen haben… Es war jedenfalls nix los und die Installation, die wir besuchen wollten war nicht auffindbar 🤷!

Die letzten 3,5 Stunden sind dann immer eine Mischung aus Highlightfreudiger Erwartung und es nicht mehr erwarten können 😉! …und es wird dann alles schon sehr lange auch…

.. Es hat jedenfalls große Vorteile, wenn man Menschen zum Haus schon Mal vorschickt, weil dann wird man bekocht und alles ist ein wenig angenehmer 😍❤️! Danke an Lili und Gabriel!

Wir sind da! Ein Traum ❤️!

Apulien 2019 – Ostuni

Ostuni liegt etwa acht Kilometer landeinwärts von der Küste der Adria und etwa 30min Zugfahrt von Brindisi entfernt. Der Ortskern liegt auf drei Hügeln mit Blick auf die Olivenhaine vor der Adriaküste auf einer durchschnittlichen Höhe von 223 Metern.

Bekannt ist die Stadt als Città bianca (Weiße Stadt). Warum das so ist, sollte nach den folgenden Bildern klar sein 😉! Wir haben es jedenfalls gemütlich angehen lassen und zuerst 2 Cafés eingenommen bevor es mit dem Regionalzug los ging!

Kulinarisches war auch in Ostuni wichtig. Es war vielleicht das beste Essen der Reise 😍👍! Ostuni war traumhaft schön, die engen Gassen, die Weißen Häuser, die Blumen und die Aussicht… Jedenfalls eine Reise wert… Zumindest Ende Oktober, denn im Hochsommer sollen hier die Menschenmassen sein… Mit uns waren nicht sehr viele andere Touristen!

Nach viel Spazieren ging es dann auch bald wieder nach Brindisi, denn dort wartete ein weiteres kulinarisches Highlight. Das jährliche Streetfood Festival am Piazza Theresa!

Gute Nacht mit vollen Bäuchen 😉!