Jetzt war es die letzten Tage wieder etwas ruhig mit Ausflügen, kann ja nicht jeden Tag gemacht werden 😉.
Galway liegt dafür ideal, denn einerseits befinden sich die malerischen Aran-Islands vor der Küste, sowie die berühmteste Sehenswürdigkeiten Irlands etwas südwärts, die Cliffs of Moher.

Wir buchen die Tagestour, quasi wie ein Kreuzfahrsschiff Tagesausflug, man hat Zeiten wo man wo auftauchen muss und Zeiten, die man frei zur Verfügung hat. Los geht’s um 9.30 Uhr im Hafen vom Galway, die Profis stehen schon seit einer Stunde da um die besten Plätze an Deck zu ergattern.
Dann geht es mit einem Schnellboot auf die größte Insel der Inselgruppe, Inis Mór!






Geographisch/Geologisch spannend, denn die Aran-Inseln sind karge Kalksteininseln, welche geologisch die Formation des Burren auf der irischen Hauptinsel fortsetzen und durch menschliches Tun kulturlandschaflich diese Kargheit erlangt haben.
Neben Bussen und Pferdekutschen, kann man auch zu Fuß oder mit dem Rad die Insel erkunden. Wir entschließen uns zu Letzteren und düsen auf den schmalen Asphaltstraßen die Insel entlang… mit ziemlich klappligen Drahteseln.













Die Inselgruppe gilt als Refugium der Vergangenheit, wo noch mehrheitlich Irisch gesprochen wird und das einfache Leben praktiziert wird. Auch wenn erst in den 1970ern der Strom auf die Insel kam, ist der Verkauf von viel Wolltextilien und Handwerk mehr ein touristisches Überbleibsel des alten Irlands als Gegewart, wo sich die Leute mit mehr Kleingeld einen Rückzugsort schaffen.
Ein kratziger Pullover oder Weste ist es dann nicht geworden, auch wenn sie schön waren… irgendwer muss das ja auch nach Hause schleppen 😉.



Kurz vor Ende unserer 20 km langen Radausfahrt kehren wir für Tee und Karottenkuchen noch ins Seelöwen-Café am Straßenrand ein, in der Hoffnung noch Seelöwen🦭 zu entdecken, aber leider war einfach gezeitentechnisch der falsche Zeitpunkt, was solls, trotzdem toll 😍!



Dann wieder Boarding und ab zu den Cliffs of Moher, für viele am Boot sicherlich das Highlight des Ausflugs. Und man muss sagen, die Klippen sind auch unglaublich beeindruckend. Sie ragen an vielen Stellen nahezu senkrecht aus dem Atlantischen Ozean und erstrecken sich über mehr als acht Kilometer. Am Südende, dem Hag’s Head, haben sie eine Höhe von ungefähr 120 m, nördlich des O’Brien’s Tower erreichen sie sogar 214 m. Unglaublich! Für die Freund*innen der Popkultur, auch hier wieder eine Referenz, denn insbesondere die Fans der Harry Potter Filme werden den Ort sicherlich sofort wiedererkennen, der in Teil 6 „Harry Potter und der Halbblutprinz“ teil der Horcrux-Suche ist 😉.









Die Eindrücke müssen wir danach noch verarbeiten und rasten uns im Hotelzimmer aus, denn um 21.00 Ihr geht es nochmal raus ins Pub-Leben eintauchen und eine fantastische Live-Band mit traditioneller Irischer Musik mit Pop/Rock-Einflüssen hören… im Pub „The Kings Head“. Sehr touristisch, aber leiwand! Im Nachbarpub, wo wir beim Nachhause gehen noch reinschauen, wurde fleißig gejammed 🎸🎻!





Beschwingt und mit vielen Eindrücken gefüttert, sagen wir, bis bald!
Und wieder unglaubliche Bilder und Erlebnisse, die ich versuche, nach-zuempfinden. Und offenbar noch kein Regen.
Ich sag danke für die Bilder und Eindrücke und freue mich schon auf den nächsten Bericht!
Einen Spar gibt es offenbar überall 😂. Die kratzigen Pullover schauen nicht schlecht aus.
Die Livemusik in den Pubs hab ich auch noch gut in Erinnerung. So cool mit was für einer Freude die gemeinsam Musik machen. 🙂
Ja, das haben wir auch so empfunden 🤩!